Autor: Stephan Andert

Luchse Lauterbach

Keine Punkte beim ersten Spiel im neuen Jahr

Beim Spitzenspiel der Hessenliga mussten die Lauterbacher Luchse erneut die Punkte an die Gäste der EJ Kassel 89ers abgeben. Dabei war das Spiel bis knapp zehn Minuten vor Schluss offen und spannend.

Die Luchse starteten stark in die Partie, was sich auch direkt im ersten Angriff nach 27 Sekunden auf der Anzeigetafel bemerkbar machte. Nach zwei schnellen Pässen von Tobias Schwab und Matyas Welser landete die Scheibe bei Emanuel Grund, der zum 1:0 Führungstreffer traf. Die Gäste aus Kassel zeigten sich von der frühen Führung recht unbeeindruckt und spielten über die ersten 20 Minuten ihr gutes Kombinationsspiel, was sich auch in der vierten und siebten Minute durch Treffer von Jorch und Berendt bemerkbar machte. In der 15 Minute legte dann noch Reschetnikow für Kassel zum 1:3 Pausenstand nach. Einem stark aufgelegten Sebastian Grunewald war es im ersten Drittel zu verdanken, dass die Gäste aus Kassel nicht noch weiter davonzogen. Unter anderem parierte der Lauterbach einen Penalty und konnte manche gute Chance der 89ers vereiteln.

Nach der Pause zeichnete sich dann allerdings ein ganz anderes Bild auf dem Eis ab. Die Luchse übernahmen immer mehr das Spiel und zeigten mit Kampfgeist, Körperspiel und schnellen Kombinationen, dass sie durchaus in der Lage sind, mit dem Tabellenführer mitzuhalten. Drei Minuten nach Wiederanpfiff traf zunächst Matyas Welser zum 2:3 Anschlusstreffer, eher Tobias Schwab in der 29. Minute in Überzahl mit einem satten Schlagschuss von der blauen Linie zum 3:3 Ausgleichtreffer traf. Nur drei Minuten später durften die Lauterbacher Fans erneut jubeln, als Andre Bruch zur ersten Lauterbacher Führung des Abends traf. Auf beiden Seiten kam es nun zum munteren Toreschießen. Zunächst glich Kassel durch Langnese aus, eine Minute später war es erneut Bruch zur 5:4 Führung, ehe Derek Dinger kurz vor der Drittelpause noch zum 5:5 Pausenstand traf.

Beflügelt durch das gute zweite Drittel starteten die Lauterbacher erneut gut in die letzten 20 Minuten. Dennoch konnte Kassel zunächst durch Michael Christ mit 5:6 in Führung gehen. Diese Führung konnte dann zwar noch Kuhn drei Minuten später ausgleichen, ehe die Lauterbacher fünf sehr schlechte Minuten erwischten und das Spiel zu Gunsten von Kassel kippte. Die Gäste konnten in kürzester Zeit durch 2 x Bödefeld und Böhm mit einer 6:9 Führung davonziehen. Die Mannschaft um Trainer Berndaner warf noch einmal alles nach vorne und versuchte sich zurück in die Partie zu kämpfen, konnten den Schlussmann der Kassler aber nicht mehr überwinden. Damit ging dann auch diese Partie mit 6:9 an die EJ Kassel 89ers.

Weiter geht es für die Lauterbacher Luchse am kommenden Sonntag um 17:45 Uhr im Colonel-Knight-Stadion in Bad Nauheim, ehe am 30.01. das nächste Heimspiel gegen die Löwen Frankfurt auf dem Programm steht.

Tore
1:0 E. Grund (Welser, Schwab)
1:1 Jorch (Reschetnikow, Christ)
1:2 Berendt (Christ, Reschetnikow)
1:3 Reschetnikow (Christ, Dinger)
2:3 Welser (Schwab, Davidson)
3:3 Schwab (Bruch, Hilgenberg)
4:3 Bruch (Hilgenberg, Weitzer)
4:4 Langnese (Reschetnikow, Christ)
5:4 Bruch (Wex)
5:5 Dinger (Jorch, Reschetnikow)
5:6 Christ (Jorch, Reschetnikow)
6:6 Kuhn
6:7 Bödefeld (Böhm, Hildebrand)
6:8 Böhm (Bödefeld)
6:9 Bödefeld (Böhm, Berendt)

Spieler Lauterbacher Luchse
Elias Umali, Sebastian Grunewald, Stephan Andert, Tavish Davidson, Emanuel Grund, Niels Hilgenberg, Lars Schütz, Matyas Welser, Daniel Knieling, Ruben Weitzer, Pierre Wex, Tobias Schwab, Michael Kuhn, Andre Bruch, Julian Grund, Arkadius Bock

Spieler EJ Kassel 89ers
Adam Ondraschek, Felix Michel, Lukas Pilger, Alexander Engel, Kevin David Jorch, Christopher Reimnitz, Derek Dinger, Semjon Hildebrand, Stefan Heinrich, Hans-Jochen Kalb, Michael Christ, Lasse Bödefeld, Paul Sinizin, Tim Andreas, Tobias Kraft, Patrick Berendt, Timon Langnese, Florian Böhm, Ernst Reschetnikow

Strafen
Luchse Lauterbach: 12
EJ Kassel 89ers: 27 + Spieldauer Andreas

EJ Kassel 89ers

Erstes Spiel des Jahres gegen EJ Kassel 89ers

Am kommenden Sonntag, den 16.01, kommt es im heimischen Luchsbau um 18 Uhr zum ersten Heimspiel der Lauterbacher Luchse im neuen Jahr. Dabei kommt es direkt zum Aufeinandertreffen des Erst- und Zweitplatzierten der Hessenliga.

Die letzte Begegnung zwischen den beiden Mannschaften fand vor etwa vier Wochen in der Eishalle Kassel statt. Dort konnten die Kassel 89ers die Partie klar mit 9:1 für sich entscheiden, wobei das doch so deutliche Ergebnis nicht den eigentlichen Spielverlauf widergespiegelt hat. Dennoch gehen die 89ers mit ihrem qualitativ starten und sehr breiten Kader als klarer Favorit in das kommende Heimspiel der Luchse.

Im Lager der Luchse haben sich nach der Weihnachtspause alle Spieler fit gemeldet. Demnach steht Trainer Thomas Berndaner am kommenden Sonntag der vollständige Kader der Luchse zur Verfügung. Laut Berndaner muss vor allem der Start in die Partie besser laufen. In Kassel geriet man durch zwei schnelle Tore bereits nach vier Minuten mit zwei Toren in Rückstand. Am Sonntag gilt es dies zu verhindern, damit das Spiel lange ausgeglichen gehalten werden kann. Dann ist im weiteren Spielverlauf alles möglich.

Das Spiel findet unter den 2G+ statt. Das bedeutet, es erhalten nur geimpfte oder genesene Personen mit einem aktuellen Test den Zutritt zur Eishalle. Besucher mit einer Boosterimpfung benötigen keinen Negativtest mehr. Die Boosterimpfung gilt ab dem ersten Tag. Die Gesamtkapazität der Eissporthalle wird auf maximal 250 Zuschauer beschränkt. Auch Dauerkarteninhaber müssen sich an dem Tag für den Zutritt zur Eishalle mit der Dauerkarte eine Karte an der Kasse holen. Zudem besteht die Maskenpflicht in der Eishalle nun zusätzlich auch auf den Plätzen, außer beim direkten Essen und Trinken. Wir freuen uns, dass als Testmöglichkeit das Testzentrum Wartenberg zur Verfügung steht, das extra für das Spiel der Luchse seinen Testzeitraum auf 17:30 Uhr ausgeweitet hat. Für einen Test ist eine Anmeldung unter https://testzentrum-oval.de/ nötig.

Junge Luchse

Junge Luchse U13 mit Niederlage, U11 holt nächsten Turniersieg

In der U13 Hessenrunde, hatten die jungen Luchse aus Lauterbach die Young Huskies aus Kassel zu Gast in der Lauterbacher Eissportarena. Der Nachwuchs des letztjährigen DEL2 Finalisten aus Kassel, siegte am Ende deutlich mit 12:3, doch so eindeutig wie das Ergebnis war der Spielverlauf nicht.

Zwar waren die nordhessischen Schlittenhunde den jungen Luchsen im Gesamten überlegen, doch mit einer besseren Chancenverwertung, hätte das Ergebnis weitaus knapper ausfallen können. Zu oft ließen die jungen Luchse beste Einschussmöglichkeiten ungenutzt. Hier machte sich, wie auch gegen Bad Nauheim, erneut die größere Erfahrung des Gegners bemerkbar. Nach dem 1. Drittel lagen die Young Huskies bereits mit 5:0 in Führung und das, bis dahin nicht unverdient. Zu groß war der Respekt der jungen Luchse ihrem Gegner gegenüber.

Mit Beginn des zweiten Drittels sollte sich das aber ändern. Die jungen Luchse spielten von da an, mutiger mit und kämpften sich ins Spiel. Lohn der Bemühungen, waren die Treffer zum 1:5 und 2:6 aus Lauterbacher Sicht. Zwar schraubten die Young Huskies das Ergebnis nach dem 2. Drittel auf 10:2, doch war es nun ein wesentlich ausgeglicheneres Spiel als noch im 1. Drittel.

Und auch im Schlussabschnitt blieb es bei der Ausgeglichenheit auf dem Eis. Die jungen Luchse erspielten sich zahlreiche Chancen und standen auch in der Abwehr deutlich besser als noch zu Beginn des Spiels und machten es so, den Young Huskies nun deutlich schwerer ihrerseits Tore zu erzielen. Nach gespielten sechzig Minuten und einem tollen Kampf bis zur letzten Minute, endete das Spiel mit 12:3 für Kassel.

Der Sieg für die Huskies geht natürlich völlig in Ordnung, wenn auch letztlich ein bisschen zu deutlich. Wir haben leider das erste Drittel mit etwas zu viel Respekt gespielt und unsere Chancen nicht konsequent genutzt, sonst wäre es etwas knapper ausgegangen.

Trainer Sven Naumann

Für die jungen Luchse spielten: Ronja Trabandt, Mark Richter, Nils Knobeloch, Paul Kraft, Mathes Etling, Sascha Weigel, Timur Galster, Niklas Listmann, Lias Gerbig, Henri Kraft, Max Kirschmann, Lorenz Schuhmacher, Nathan Naulin

Besser lief es für die U11 Mannschaft der jungen Luchse. Sie sicherte sich am vergangenen Sonntag, den erneuten Turniersieg in der B-Gruppe der Hessenrunde. Wie schon beim ersten Turnier, führte die Reise auch diesmal nach Kassel. Diesmal hießen die Gegner jedoch Kassel, Diez/Limburg und Frankfurt.

Im Auftaktspiel standen sich die jungen Luchse und die Gastgebenden Young Huskies aus Kassel gegenüber. Die erste Hälfte des Spiels, gewannen die jungen Luchse klar mit 7:1. Spannender wurde es in Hälfte zwei, hier trennten sich beide Mannschaften mit einem gerechten 2:2. Beide Hälften zusammengerechnet, ging der Sieg aber verdient mit 9:3 an die jungen Luchse.

Pro gewonnene Hälfte gibt es zwei Punkte, einen Punkt für beide Mannschaften bei unentschieden und nochmals zwei Punkte für den Gesamtsieg.

Im zweiten Spiel des Tages, warteten die Rockets der EG Diez/Limburg auf die jungen Eishockeyspieler und Spielerinnen aus dem Vogelsberg. Von Beginn an, legten die jungen Luchse hier los, wie die sprichwörtliche Feuerwehr. Dem Gegner in allen Belangen überlegen, spielten die Luchse fast überwiegend vor dem Tor der Rockets. Nach zwei gespielten Hälften, stand ein souveräner 17:4 Erfolg im Turnierbericht.

Zum Abschluss des Turniers, wartete mit den Löwen Frankfurt der Gegner, der ebenfalls seine beiden vorherigen Spiele gewinnen bzw. punktgleich mit den jungen Luchsen gestalten konnte. Damit war klar, wer dieses Spiel gewinnen wird, der wird Turniersieger.

Von Beginn an, entwickelte sich ein spannendes und von beiden Mannschaften eng umkämpftes Match. Chancen gab es auf beiden Seiten, doch die gut aufgelegten Goalies beider Mannschaften, ließen nur wenige Tore zu. Lange lagen die Löwen Frankfurt mit 2:1 in Führung, doch die jungen Luchse belohnten sich kurz vor der Pausensirene mit dem umjubelten Ausgleichstreffer. So endete Halbzeit eins, mit einem gerechten 2:2 unentschieden.

Die Entscheidung sollte also in den letzten 15 Minuten fallen. Es blieb das Spiel auf Augenhöhe. Beide Teams wollten den Sieg, beide Teams kämpften bis zum Schluss um jeden Puck und jeden Zentimeter Eis. Zwar fielen erneut nur wenige Tore, doch langweilig war das Spiel nicht. Leistungsgerecht stand es am Ende der zweiten Hälfte erneut unentschieden zwischen beiden Mannschaften. Diesmal sollte es ein 3:3 werden.

Alle Spiele des Tages zusammengerechnet, waren die Löwen Frankfurt und die jungen luchse punktgleich und auch im direkten Vergleich, war kein Sieger auszumachen. Dank der insgesamt mehr geschossenen Tore hatten die Luchse eine Krallenlänge Vorsprung und sicherten sich somit den Turniersieg.

Für die jungen Luchse spielten: Mark Richter, Lotta Trabandt, Nils Knobeloch, Mathes Etling, Lias Gerbig, Henri Kraft, Lennart Georg, Quentin Georg, Lennox Henkel, Leon Fleischer, Boris Davidko, Ilja Voskresenskij

Michael Kuhn

Luchse gehen mit Sieg in die Weihnachtspause

Mit einem Sieg im letzten Spiel des Jahres gehen die Lauterbacher Luchse in die wohlverdiente Weihnachtspause. Vor rund 130 Zuschauern konnten sich die Gastgeber mit 8:4 gegen die Eifel-Mosel-Bären aus Bitburg durchsetzen, obwohl die Gäste das Spiel lange offenhielten.

Die Luchse starten schlecht in die Partie, waren die Beine vom kräftezehrenden Spiel gegen Kassel am Freitag noch schwer und die deutliche Niederlage in den Köpfen der Spieler. Zu zaghaft agierten die Lauterbacher und zu viele individuelle Fehler passierten im Spielaufbau. So dauerte es bis zur 15 Minute, bis das erste Tor des Abends fiel. Michael Kuhn konnte auf Zuspiel von Davidson und Hilgenberg den Schlussmann aus Bitburg überwinden. Mit dieser knappen Führung ging es dann auch in die erste Pause.

In der Drittelpause gab es dann deutliche Worte von Trainer Thomas Berndaner, hielten sich seine Spieler zu wenig an seine Vorgaben. Der Start in das zweite Drittel lief allerdings nicht besser. Ganz im Gegenteil. Bitburg konnte durch Lukas Föhr direkt vier Minuten nach Wiederanpfiff den Ausgleich erzielen. Im weiteren Verlauf konnten sich die Gastgeber allerdings weiter fangen und spielten ihr gewohnt schnelles und sicheres Spiel, was sich dann auch durch Julian Grund mit der 2:1 Führung bemerkbar machte. Die Eifel-Mosel-Bären konnten diesen Treffer in der 34. Minute zwar noch kontern und erneut ausgleichen, ab der 37. Minute hatten die Luchse dann allerdings auch das Scheibenglück auf ihrer Seite. Wex, Hilgenberg und Julian Grund konnten innerhalb von 4 Minuten auf einen deutliche 5:2 Pausenstand erhöhen.

Der Start in das letzte Drittel lief für die Luchse dann erneut schlecht. Bitburg konnte innerhalb von drei Minuten durch Arend und Wanken auf 6:4 herankommen und hatte wieder mehr vom Spiel. Allerdings sind die Luchse durch die beiden schnellen Treffer wieder wach geworden und spielten anschließend sicherer. In der 53. Minute konnte dann erneut Michael Kuhn treffen. Kurz vor Schluss war es dann wieder Kuhn, der in Unterzahl zum 8:4 Endstand einnetzte.

Für die Lauterbacher Luchse geht es jetzt erst einmal in eine längere Spielpause. Das nächste Spiel findet am 23.01. in Bad Nauheim gegen die Roten Teufel statt. Das nächste Heimspiel findet am 30.01. gegen die Löwen Frankfurt statt.

Tore
1:0 Kuhn (Davidson, Hilgenberg)
1:1 Föhr (Burdekin, Rietz)
2:1 J. Grund (Schwab, Davidson)
2:2 Golumbeck (Berens, Wanken)
3:2 Wex (Hilgenberg, Kuhn)
4:2 Hilgenberg (Kuhn)
5:2 J. Grund (Schwab, Davidson)
6:2 J. Grund (Davidson)
6:3 Arend (Golumbeck, Tschammer)
6:4 Wanken (Golumbeck, Tschammer)
7:4 Kuhn (Knieling, Hilgenberg)
8:4 Kuhn (Hilgenberg, Wex)

Spieler Lauterbacher Luchse
Steve Themm, Sebastian Grunewald, Stephan Andert, Tavish Davidson, Emanuel Grund, Niels Hilgenberg, Lars Schütz, Lars Metzendorf, Daniel Knieling, Ruben Weitzer, Pierre Wex, Tobias Schwab, Michael Kuhn, Julian Grund, Arkadius Bock

Spieler Eifel-Mosel-Bären
Niklas Hirtz, Patrick Berens, Willi Stefan Tschammer, Marcel Hoffmann, Marco Hillgärtner, Bastian Arend, Alexander Burdekin, Nico Kurt Rietz, Tyler Gulbronson, Stefan Wanken, Lukas Föhr, Lukas Rudolf Golumbeck

Strafen
Luchse Lauterbach: 8
Eifel-Mosel-Bären: 6

Kassel Lauterbach 2

Lauterbach mit erster Niederlage gegen EJ Kassel 89ers

Die Lauterbacher Luchse müssen in der Hessenliga die erste Niederlage hinnehmen, denn eine Überraschung vor den 417 Zuschauern gegen die stark aufgestellten 89ers bliebt aus.

Bereits zu Beginn des Spiels zeigten die Spieler aus Kassel, was an diesem Abend auf die Luchse zukommt. In der zweiten Minute traf zuerst Bödefeld und direkt in der dritten Minute Klinge zur frühen 2:0 Führung für die Gastgeber. Es war in der Anfangszeit dem Lauterbacher Torhüter Steve Themm zu verdanken, dass die frühe Führung nicht höher ausgefallen ist. Kassel hatte mehr vom Spiel, obwohl die Luchse selbst ebenfalls gute Chancen herausgespielt haben, jedoch konnten sie den starken Adam Ondraschek im Kasseler Tor nicht überwinden. Dafür erhöhten die Schlittenhunde in der elften und 19. Minute durch Klinge und Christ auf den 4:0 Pausenstand.

Trotz dem deutlichen Spielverlauf und der Führung der Eightyniners motivierten sich die Luchse in der Drittelpause und starteten gut in das zweite Drittel. In der 24. Minuten konnte dann Daniel Knieling auf Zuspiel von Wex und Schwab zum ersten und einzigen Treffer der Luchse an diesem Abend treffen. Lauterbach hatte im zweiten Spielabschnitt deutlich mehr vom Spiel und spielte erneut gute Chancen heraus. Allerdings war es dann wieder Kassel, die durch Engel und Berendt trafen. Damit ging es mit einem 6:1 in die Pause.

Im letzten Drittel spielten die Lauterbacher erneut gut auf, hatten aber keine passende Antwort gegen die stabile Verteidigung der Gastgeber. Diese machten es besser und schraubten durch Reschetnikow, Engel und Klinge das Endergebnis auf ein klares 9:1. Unglücklicherweise verletzte sich noch Stürmer Matyas Welser bei einem Zweikampf an der Band und muss bei dem morgigen Spiel gegen die Eifel-Mosel-Bären passen.

„Wir haben heute ein gutes Spiel gemacht und stark gekämpft, konnten aber unsere guten Chancen nicht im Tor unterbringen. Deshalb ist das Ergebnis ein wenig zu hoch ausgefallen. Dennoch muss man klar anerkennen, dass Kassel an diesem Abend die bessere Mannschaft war.“, so Vorstandmitglied Manfred Nauman nach dem Spiel.

Weiter geht es für die Lauterbacher Luchse bereits am morgigen Sonntag in der heimischen Eissporthalle gegen die Eifel-Mosel-Bären aus Bitburg. Dort konnten die Lauterbacher nach am vergangenen Wochenende nach einem knappen Spiel den Sieg im Penaltyschießen mit nach Hause nehmen. Das Spiel beginnt wie immer um 18 Uhr und findet unter den 2G+ Regelungen statt.

Tore
1:0 Bödefeld (Berendt, Böhm)
2:0 Klinge (Dinger, Christ)
3:0 Klinge (Christ, Hildebrand)
4:0 Christ (Klinge, Reschetnikow)
4:1 Knieling (Wex, Schwab)
5:1 Engel (Böhm, Bödefeld)
6:1 Berendt (Bödefeld, Böhm)
7:1 Reschetnikow (Dinger, Christ)
8:1 Engel (Böhm)
9:1 Klinge (Sinizin, Dinger)

Spieler Lauterbacher Luchse
Steve Themm, Sebastian Grunewald, Stephan Andert, Tavish Davidson, Emanuel Grund, Niels Hilgenberg, Matyas Welser, Daniel Knieling, Ruben Weitzer, Pierre Wex, Tobias Schwab, Michael Kuhn, Andre Bruch, Julian Grund

Spieler EJ Kassel 89ers
Adam Ondraschek, Torben Graß, Alexander Engel, Kevin David Jorch, Derek Dinger, Semjon Hildebrand, Stefan Heinrich, Hans-Jochen Kalb, Manuel Klinge, Michael Christ, Patrick Schädel, Lasse Bödefeld, Paul Sinizin, Tim Andreas, Tobias Kraft, Patrick Berendt, Timon Langnese, Florian Böhm, Ernst Reschetnikow

Strafen
EJ Kassel 89ers: 4
Luchse Lauterbach: 4

Luchse Kassel

Luchse mit zwei Topspielen vor der Weihnachtspause

Kurz vor den Weihnachtsfeiertagen stehen für die Lauterbacher Luchse am kommenden Wochenende noch einmal zwei Topspiele auf dem Programm.

Am Freitag treffen die Luchse um 20 Uhr in der Eissporthalle Kassel auf die EJ Kassel 89ers. Dabei kommt es zu dem ersten Aufeinandertreffen des aktuell Erst- und Zweitplatzierten der Hessenliga und zum ersten Spiel gegen die wahrscheinlich stärkste Mannschaft der Hessenliga. Kassel hat sich für die aktuelle Spielzeit mit den ehemaligen DEL2-Profis Manuel Klinge, Derek Dinger und Michael Christ verstärkt. Zusätzlich stehen bei den Eightyniners seit diesem Jahr erfahrene Oberligaspieler auf dem Eis, unter anderem der ehemalige Luchse-Spieler Florian Böhm. Die Zuschauer können sich also auf beiden Seiten auf viele erfahrene Spieler und ein hochklassiges Eishockeyspiel freuen.

Am Sonntag kommt es dann um 18 Uhr in der Lauterbacher Eishalle zum Rückspiel gegen die Eifel-Mosel-Bären aus Bitburg. Dort konnten die Luchse am vergangenen Wochenende nach einem spannenden Spiel den Sieg im Penaltyschießen mit in den Vogelsberg nehmen. Beim Heimspiel wollen die Lauterbacher allerdings anders auftreten als noch am vergangenen Wochenende, wo man die wohl schlechteste Saisonleistung aufs Eis gebracht hat. Mit mehr Kampfgeist und einem körperbetonteren Spiel wollen die Spieler um Trainer Berndaner die Punkte in der Heimat halten. Da die Eifel-Mosel-Bären an die gute Leistung des vergangenen Wochenendes anknüpfen wollen, wird hier in der Lauterbacher Eishalle sicherlich auch spannendes Eishockey zu sehen sein.

Die Vorbereitung auf diese beiden wichtigen Spiele lief auf Seite der Luchse suboptimal, sind doch einige Spieler von der aktuellen Grippe- und Erkältungswelle getroffen. Umso erfreulicher ist es, dass der lange ausgefallene Emanuel Grund wieder fit ist und bereits im Spiel gegen Bitburg eine gute Leistung auf das Eis gebracht hat. Außerdem ist die Mannschaft hochmotiviert den Punktverlust vom vergangenen Wochenende auszugleichen, die Punkte aus Nordhessen in den Vogelsberg zu holen und am Sonntag das letzte Spiel des Jahres zu gewinnen.

Das Heimspiel der Luchse findet dieses Mal wieder unter 2G+ statt. Das bedeutet, es erhalten nur geimpfte oder genesene Personen mit einem aktuellen Test den Zutritt zur Eishalle. Besucher mit einer Boosterimpfung, die mindestens 14 Tage her ist, benötigen keinen Negativtest mehr. Die Gesamtkapazität der Eissporthalle wird zudem auf maximal 250 Zuschauer beschränkt. Auch Dauerkarteninhaber müssen sich an dem Tag für den Zutritt zur Eishalle mit der Dauerkarte eine Karte an der Kasse holen. Zudem besteht die Maskenpflicht in der Eishalle nun zusätzlich auch auf den Plätzen, außer beim direkten Essen und Trinken. Aktuell wird zudem noch geprüft, ob Testmöglichkeiten vor Ort angeboten werden können. Dazu wird es kurzfristig Informationen auf der Internetseite, Facebook und Instagram geben.

Bildquelle: HNA

Davidson Welser

Luchse gewinnen im Penaltyschießen gegen Eifel-Mosel-Bären

Am gestrigen Sonntag machten sich die Lauterbacher Luchse auf das weiteste Auswärtsspiel nach Bitburg, wo sie bei den Eifel-Mosel-Bären zu Gast waren. Zwischen diesen beiden Mannschaften kam es zum ersten Aufeinandertreffen überhaupt, da es durch die Abbrüche der vergangenen zwei Spielzeiten nicht zu den geplanten Spielen kam. Die Mannschaft um Trainer Thomas Berndaner musste sich also auf einen gänzlich unbekannten Gegner einstellen. Zudem musste Berndaner beim Auswärtsspiel auf die vier Stammkräfte Hilgenberg, Wex, Metzendorf und Schütz verzichten. Dafür kehrte Emanuel Grund nach langer Pause in den Kader der Luchse zurück.

Der Start in das Spiel erinnerte ein wenig an die ersten Vorbereitungsspiele, denn die Luchse verschliefen die ersten Minuten vom Spiel. Dies machte sich auch direkt in der vierten Minute bemerkbar, als Wanken mit einem Alleingang für die Gastgeber zur 1:0 Führung traf. Die Lauterbacher fanden nach dem Treffer nicht besser in das Spiel und konnten im Angriff wenig Akzente setzen. Kamen die Luchse dann doch mal vor das Bitburger Tor, hielt der stark spielende Petry seinen Kasten sauber. Besser machte es dann in der 17. Minute Bitburg, die durch Arend auf 2:0 erhöhten. Die Lauterbacher schafften es dann aber kurz vor Drittelpause auch noch auf die Anzeigetafel, als Tobias Schwab nach Zuspiel von Davidson in Überzahl zum 2:1 Pausenstand traf.

In der Drittelpause gab es von Trainer Berndaner und von Kapitän Julian Grund zwei gehörige Ansagen, was zu Beginn des zweiten Drittels zu einer Leistungssteigerung der Luchse führte. Die Lauterbacher drängten nun auf den Ausgleich, was ihnen auch in der 27. Minute gelang, als erneut Schwab in Überzahl traf. Nur eine Minute später konnten die Gäste erneut jubeln als Julian Grund auf Zuspiel von Schwab und Welser zur 2:3 Führung traf. Wer dachte, dass jetzt der Knoten bei den Luchsen geplatzt ist, wurde eines Besseren belehrt, denn die Führung hielt nur drei Minuten, als Hähnel für Bitburg traf und das Spiel mit einem 3:3 in die zweite Drittelpause ging.

Auch im letzten Drittel fanden die Lauterbacher nicht in das Spiel. Es dauerte bis zur 53. Minute, eher wieder etwas Zählbares auf der Anzeigetafel stand. Michael Kuhn konnte auf Zuspiel von Bruch und Schwab die Lauterbacher erneut in Führung bringen. Diese hielt aber wieder nur drei Minuten, bis Wanken für die Bären erneut zum Ausgleich traf. Alle weiteren Bemühungen der Luchse verliefen im Sande und somit ging es nach 60 Minuten in das Penaltyschießen, was die Luchse mit zwei Treffern von Schwab und Welser für sich entscheiden konnten und damit den Extrapunkt mit in den Vogelsberg nehmen konnten.

Als nächstes steht für die Lauterbacher Luchse am kommenden Freitag in Kassel um 20 Uhr das Spitzenspiel gegen die EJ Kassel 89ers auf dem Programm. Um dort etwas Zählbares mitzunehmen, muss sich die Leistung und der Kampfgeist der Luchse im Vergleich zum gestrigen Spiel steigern.

Tore
1:0 Wanken
2:0 Arend (Wanken, Johnson Jr.)
2:1 Schwab (Davidson)
2:2 Schwab (Welser)
2:3 J. Grund (Schwab, Welser)
3:3 Hähnel (Lenk)
3:4 Kuhn (Bruch, Schwab)
4:4 Wanken (Hähnel, Arend)

Penaltyschießen
Wanken trifft
Schwab trifft
Lenk vergibt
J. Grund vergibt
Golumbeck vergibt
Welser trifft Game winning Goal

Spieler Lauterbacher Luchse
Maxim Gade, Sebastian Grunewald, Stephan Andert, Tavish Davidson, Emanuel Grund, Matyas Welser, Daniel Knieling, Ruben Weitzer, Tobias Schwab, Michael Kuhn, Andre Bruch, Julian Grund, Arkadius Bock

Spieler Eifel-Mosel-Bären
Dustin Grahl, Daniel Petry, Patrick Berens, Willi Stefan Tschammer, Marco Hillgärtner, Stefan Lenk, Bastian Arend, Roderick Johnson Jr., Alexander Burdekin, Ronny Hähnel, Nico Kurt Rietz, Tyler Gulbronson, Marvin Wollmann, Stefan Wanken, Lukas Rudolf Golumbeck

Strafen
Luchse Lauterbach: 2
Eifel-Mosel-Bären: 10

Pfeifer

Pfeifer wird Premiumpartner

Die Luchse Lauterbach können einen weiteren großen Erfolg im Partnerbereich vermelden. Die Firma Pfeifer ist zur Saison 2021/2022 Premiumpartner geworden. Pfeifer ist seit mittlerweile 13 Jahren in Lauterbach heimisch und investiert weiter in seine Produktionsanlagen. Mit ihren hochmodernen Anlagen erzeugen sie Produkte, die von Schnittholz über Palettenklötze bis hin zu Holzpellets reichen und erzeugen dabei auch nachhaltigen Öko-Strom. Die Firma Pfeifer stellt mit ihren zahlreichen Arbeits- und Ausbildungsplätzen dabei einen sehr attraktiven Arbeitgeber in der Region dar.

Neben Bandenwerbung, einem Banner und Werbung auf dem Eis, ist Pfeifer auch auf den Hosen der Spieler zu sehen.
Geschäftsführer Andreas Schmid mit klarem Bekenntnis: „Da uns der Standort Lauterbach sehr am Herzen liegt, möchten wir das Projekt der Luchse Lauterbach gerne unterstützen. Förderung des Nachwuchs- und Erwachsenensports sind eine Herzensangelegenheit unserer Firma und geht nur mit Rückenwind der lokalen Wirtschaft“

Sponsoring-Manager Michael Kuhn: „Wir sind unheimlich stolz und dankbar, dass wir die Firma Pfeifer als Teil der Luchse-Familie präsentieren dürfen. Die Eindrücke der Firma waren sehr positiv und wir freuen uns auf viele Jahre erfolgreiche Partnerschaft!“

ESAtec

ESAtec wird Silberpartner

Die Luchse Lauterbach können einen weiteren Erfolg im Partnerbereich vermelden. Die Firma ESAtec ist zur Saison 2021/2022 Silberpartner geworden. ESAtec ist seit mittlerweile 13 Jahren in der Region Lauterbach heimisch und hat es sich zum Ziel gemacht ihre Auftraggeber kompetent zum Thema Elektrotechnik zu betreuen. Mit ihren über 20 Mitarbeitern meistern sie die stetig wachsenden Anforderungen ihrer Branche und sind jederzeit auf der Suche nach neuen Nachwuchskräften.

Die Firma ESAtec ist auf einem Banner und an der Bande sichtbar.

Geschäftsführer Daniel Löffler: „Den eingeschlagenen Weg der Luchse Lauterbach haben wir sehr positiv wahrgenommen und möchten diesen auch sehr gerne unterstützen. Regionaler Nachwuchs- und Erwachsenensport bringt Menschen zusammen, weswegen wir uns unter anderem für eine Partnerschaft entschieden haben.“

Sponsoring-Manager Michael Kuhn: „Wir sind froh und dankbar, dass wir die Firma ESAtec als Teil der Luchse-Familie präsentieren können. Die Gespräche mit der Firma waren sehr positiv und wir freuen uns auf viele Jahre erfolgreiche Partnerschaft!“

Matyas Welser

Luchse vor Topspiel der Hessenliga gegen Kassel 89ers

Am kommenden Sonntag kommt es in der Lauterbacher Eissporthalle um 18 Uhr zum diesjährigen Topspiel der Hessenliga zwischen den Lauterbacher Luchsen und den EJ Kassel 89ers.

Die Hessenligamannschaft aus Kassel ist in dieser Saison der klare Titelfavorit. Mit den Neuzugängen von Manuel Klinge, Derek Dinger und Michael Christ stehen ehemalige Profis der Kassel Huskies auf dem Eis, die jahrelange Erfahrung in den höchsten Eishockeyligen Deutschlands haben. Doch auch abseits der ehemaligen Profis haben sich die Eightyniners mit Florian Böhm und Lasse Bödefeld mit erfahrenen Spielern aus der Oberliga verstärkt.

Im Lager der Lauterbacher Luchse lief die Vorbereitung auf das richtungsweisende Spiel gut, obwohl einige Spieler durch die aktuelle Erkältungszeit angeschlagen waren. Bis zum Wochenende wird Trainer Thomas Berndaner aber voraussichtlich auf fast alle Spieler im Kader der Luchse zurückgreifen können. Beim Spiel müssen dann die kleinen Fehler aus den vergangenen Spielen abgeschaltet werden und die Spieler müssen 100% auf dem Eis geben, damit die Luchse eine Chance gegen die starke Mannschaft der EJ Kassel 89ers haben.

Die Qualität der Mannschaft sieht man in den bisher gespielten Partien. Dort sind die 89ers genauso erfolgreich vom Eis gegangen wie die Lauterbacher Luchse. Ein Blick auf die Tabelle verrät, dass Kassel pro Spiel durchschnittlich 12 Tore in einem Spiel schießen. Die Luchse liegen mit 11,3 Treffern nur knapp dahinter. Ebenso eng sieht es bei den gefangenen Toren der beiden Mannschaften aus. Die Zuschauer können sich also am Sonntag auf ein spannendes und kämpferisches Topspiel freuen.

Das Heimspiel der Luchse findet dieses Mal unter 2G+ statt. Das bedeutet, es erhalten nur geimpfte oder genesene Personen mit einem aktuellen Test den Zutritt zur Eishalle. Der Kartenverkauf startet am Sonntag bereits um 16 Uhr. Ab 16 Uhr ist ebenfalls eine Teststelle der City Ambulanz Alsfeld vor Ort und bietet damit eine kostenlose Testmöglichkeit. Die Gesamtkapazität der Eissporthalle wird zudem auf maximal 250 Zuschauer beschränkt. Auch Dauerkarteninhaber müssen sich an dem Tag für den Zutritt zur Eishalle mit der Dauerkarte eine Karte an der Kasse holen. Zudem besteht die Maskenpflicht in der Eishalle nun zusätzlich auch auf den Plätzen, außer beim direkten Essen und Trinken.